Fachartikel

JUL2019
Ausgabe 4/2019, Seite 7 | 19-07-07-1

DGOF-Konferenz GOR 2020 zurück in Berlin

Magnet für internationales Publikum

Die General Online Research GOR wird im nächsten Jahr zum zweiten Mal an der HTW Berlin stattfinden. Wir haben mit dem lokalen Gastgeber Holger Lütters, Professor International Marketing, gesprochen.

Die GOR kehrt 2020 zurück an die HTW Berlin. Interview mit Gastgeber Holger LüttersFoto: Unternehmen
RR: Womit hat die HTW Berlin bei der Entscheidung um den Standort gepunktet?

Lütters:
Die GOR17, die auch hier stattfand, war für alle Seiten sehr erfolgreich. Wir sind ein idealer Gastgeber der GOR: Als ehemalige Fachhochschule verfolgen wir eine sehr praxisnahe Ausbildung. Generell ist Berlin ein wichtiger Standort der Online-Forschung, wissenschaftlich ebenso wie kommerziell. Und die Stadt ist ein Magnet für das internationale Publikum, das die GOR als englischsprachige Fachkonferenz anzieht.


RR: Ist schon eine Tendenz abzusehen, welche Themen bei der nächsten GOR hype sein werden?

Lütters: Auf jeden Fall der Bereich Internet und Politik – etwa: Was macht der Social Media Buzz mit uns? Der bestbesuchte Track ist aus meiner Sicht immer der Methoden-Track: Bei der Befragungsmethodik wird wieder viel Neues zu erfahren sein.


RR: Publikumsmagnet bei der letzten GOR war die Session zur Repräsentativität und Stichprobenqualität. Womit wollen Sie das 2020 toppen?

Lütters: Solche Sessions sind immer aktuellen Geschehnissen geschuldet. Was es da an Themen geben wird, muss sich zeigen. So viel ist sicher: Kontroverses wird bei der GOR stets diskutiert. Deshalb wird es auch künftig spannende Panels geben. Ich würde allerdings für Englisch plädieren. Das ist die Sprache der Wissenschaft und der Konferenz. Die angesprochene Session war von Thema und Sprache her nur für ein deutschsprachiges Publikum relevant.


RR: Welche GOR-Formate halten Sie für besonders interessant?

Lütters: Da gibt es viele. Ich bin zum Beispiel ein Fan der Poster und immer wieder angetan von der hohen Qualität und Relevanz der dargestellten Themen. Das Format ist mal entstanden, damit die Wissenschaftler ihre Reisekosten abrechnen können: Das geht nur mit einer Einreichung – und Vortragsmöglichkeiten sind begrenzt. Außerdem finde ich die GOR durch die enge Taktung kurzer Vorträge äußerst abwechslungsreich. Hier kann sich jeder ein knackiges Programm zusammenstellen. Und was mir als Hochschuldozent natürlich am Herzen liegt, ist der Thesis-Award mit dem Preisgeld für junge Wissenschaftler – eine beispielhafte Nachwuchsförderung!

www.gor.de · www.htw-berlin.de

Interview: Sabine Weich


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