Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war...... direkt nach dem Studium den Schritt in die Selbstständigkeit einzuschlagen.

Der schlechteste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war...Flexible Deutungsmuster und kreative Kausalattributionen lassen keinen Raum für einen schlechten Rat, schließlich hat alles auch seine guten Seiten.

Nicht zu überschätzen ist/sind...... der allgegenwertige Reality-Wahn und die damit verbundenen hitzigen Diskussionen 
hipper Forschungsansätze mit sehr überschaubaren Halbwertszeiten.

Nicht zu unterschätzen ist/sind...... die Bedeutung der forscherischen Distanz - das Brechen mit vorwissenschaftlichen 
Erkenntnissen und Begriffen.

Mein größter Erfolg...Aus einer ehemaligen ausgelagerten Feldabteilung ein selbstständiges Forschungsinstitut 
mit Profil und einer gewissen Bedeutung entwickelt zu haben.

Mein größter Flop...... auf den warte ich noch...

Wenn ich kein (Markt)forscher geworden wäre...... wäre ich bereits in den frühen Achzigerjahren Wegbereiter, Promoter und Berater für 
regenerative Energien in Spanien geworden!

Diese Branche braucht...... ein gesünderes Selbstbewusstsein, ein verbindlicheres Berufsethos, einen souveränen und realistischeren Umgang mit dem Forschungstreibholz aus der Peripherie (Crowdsourcing, Schwarmintelligenz et cetera).

Diese Branche braucht nicht...... noch mehr standardisierte Forschungsprozesse aus der Schublade, die die eigentliche 
Fragestellung definieren, und noch mehr billige Marktforschung, die Konsumenten zu 
Befragungsmaschinen degradiert.

Meine Kollegen/Mitarbeiter halten mich für...... kreativ bis chaotisch, ausdauernd bis dickköpfig, spontan bis überraschend, emotional bis launisch und alles in allem doch teamorientiert.