Stefan Ströhle,
Geschäftsführer, abs Marktforschung
Wenn man sich manche Anfragen für (telefonische) Feldarbeit anschaut, könnte man zu dem Schluss kommen, wenn „oben" ja nur genügend Adressen reingekippt werden, kommen „unten" auch die gewünschten „guten und qualifizierten" Interviews in ausreichender Fallzahl heraus. Doch macht es wirklich Sinn, Studien mit Probanden zu planen, deren Inzidenzen deutlich unter 5 Prozent liegen? Bei 5 Prozent Inzidenz liegt man unserer Erfahrung nach leicht bei der 150- bis 200-fachen Adressübersetzung (anonyme Befragung ohne Kundenadressen vorausgesetzt). Man muss kein Albert Einstein sein, um zu überschlagen, dass hier Fallpreise von ein paar Euro absolut unrealistisch sind.
abs Marktforschung >>
Elfriede Meyer-Rönnau,
Managing Director, At Random international
Es ist kein Geheimnis, dass ein quantitativer Fragebogen in der Regel für eine Putzfrau verständlich sein sollte, einen Hochschulprofessor nicht langweilen darf und Fragen eindeutig formuliert sein müssen. Im folgenden Auszug eines Fragebogens wurden augenscheinlich einige Regeln nicht beachtet, und das sorgte bei uns doch für ein herzliches Lachen. Diese Frage sollte mit „Ja", „Nein" oder „Weiß nicht" beantwortet werden: „Hatte Ihre Waschlotion einen Pumpspender oder wissen Sie das nicht mehr?" Fazit: Qualitätssicher(stell)ung beginnt bereits beim Fragebogendesign.
At Random >>
Petra Leinberger,
Inhaberin, Checkpoint Marktforschung
Feldarbeit erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität und Organisationstalent, ein sehr gutes „Händchen" für Menschen und Nerven wie Stahl! Kurzum: Gute Feldarbeit geht nur mit einer großen Portion LEIDENSCHAFT! Valide Ergebnisse kann es nicht zum Dumpingpreis geben, da sie nur durch eine exakte Rekrutierung und eine professionelle Durchführung gewonnen werden können. Daher sind klare Kommunikation und Informationsaustausch zwischen Institut und Feldagentur unverzichtbare Essentials einer fruchtbaren Zusammenarbeit.
Checkpoint Marktforschung >>
Bernd Hacker,
VP Client Services, Ciao
Bei der Online-Feldarbeit kommt es vor allem auf Qualitätssicherung an. Neben zahlreichen Methoden und Möglichkeiten zur Rekrutierung von Panel-Mitgliedern, um die Repräsentativität des Panels zu verbessern, sollten Online-Felddienstleister auch eigene strenge Qualitätskontrollen zusätzlich zu Branchenstandards wie den ESOMAR-Richtlinien entwickeln. Interne Initiativen zur Qualitätssteigerung in den Bereichen Panel-Management, Technologie, Kunden-Service und Projekt-Management wirken sich positiv auf akkurate Umfrageergebnisse aus.
Ciao Surveys >>
Oskar von Malecki,
Geschäftsführer, CRI
Ziel der Feldarbeit ist die Erhebung von absolut zuverlässigen Primärdaten. Diese sollen schnell, im guten Preis-Leistungsverhältnis und in ausreichender Menge für eine repräsentative Aussage gewonnen werden. Im Vorfeld der Studie müssen Kundenerwartungen und zu berücksichtigende Rahmenbedingungen detailliert geklärt werden, damit eine solide Projektplanung und -durchführung gewährleistet werden kann.
CRI >>
Christine Albrecht,
General Manager, Field Facts Deutschland
Mit zwölf Jahren Erfahrung in Bezug auf den Aufbau und die Leitung von CATI-Studios mit internationalen Interviews kann ich sehr wohl beurteilen, was die Auswahl und die Schulung - und damit meine ich NICHT nur die Projektschulung - der Interviewer an Kosten mit sich bringt. Insbesondere die Qualitätssicherung der Interviewerleistung bedingt einen hohen Personal- und Technikaufwand. Es ist nötig, Mitschnitte bei den Telefoninterviews zu machen und in die Interviews mehrmals am Tag reinzuhören, um sich einen Live-Eindruck der Interviewleistung zu verschaffen.
Field Facts >>
Susanne Stein,
Leiterin Schulung, Foerster & Thelen Marktforschung Feldservice
Ein Teil unseres Erfolges ist die konsequente Einhaltung bestimmter Standards zur Sicherung der Datenqualität. Dazu gehören die Bereitstellung eines quantitativ ausreichenden Interviewerstammes (derzeit etwa 3500 freiberufliche Mitarbeiter), aber vor allem auch die kontinuierliche Schulung und Betreuung unserer Interviewer vor und während der gesamten Projektlaufzeit. Die Interviewer werden für bestimmte Projekttypen nach vorgegebenen Kriterien ausgewählt, schriftlich und zum Teil persönlich in den Studienablauf und die entsprechenden Instrumente eingewiesen. Jedes durchgeführte Interview wird zudem persönlich, auf formale und - sofern möglich - inhaltliche Aspekte überprüft. Parallel werden durch Kontaktaufnahme mit den Probanden Kontrollen hinsichtlich der Durchführung der Befragungen vorgenommen.
Foerster & Thelen Marktforschung >>
Iris Keller,
Geschäftsführerin, Forschungswerk
Die hohe Qualität der Feldarbeit ist neben der Methodenberatung und der Auswahl der geeigneten Erhebungsinstrumente der Schlüssel, um aussagefähige Ergebnissen zu erhalten. Um den Qualitätsanspruch auf allen Ebenen des Unternehmens zu verinnerlichen, wird das Team von ForschungsWerk kontinuierlich von einem externen Systemcoach betreut. Neben den internen Standardschulungen setzen wir das systemische Coaching ein, um die Stärken des Einzelnen zu erkennen und die persönlichen Potenziale zu fördern.
ForschungsWerk >>
Nadine Magsam,
Leiterin Interview-Center, Forum Marktforschung
Unter dem Zeichen der Globalisierung gewinnen internationale Marktforschungsstudien an Bedeutung. Dezentrales Projektmanagement über Ländergrenzen hinweg - wie oft noch üblich - birgt jedoch Gefahren. Mehrstufige Abstimmungsprozesse treiben die Kosten in die Höhe, einheitliche Qualitätsstandards können nicht zugesichert und die Qualität der Interviews kaum überprüft werden. Daher erwarten die Kunden auch bei internationalen Studien zentrale Planung und Durchführung mit muttersprachigen Interviewern.
Forum Marktforschung >>
Sanne Krom,
Business Development Director, GDCC
Bei internationalen CATI-Projekten wird es zunehmend gebräuchlich, eine zentrale CATI-Plattform einzusetzen: Lokale Anbieter (Feldorganisationen) in jedem Land arbeiten direkt auf dem zentralen CATI-System, indem sich ihre Interviewer über das Web einloggen. Bei GDCC sind wir überzeugt, dass der Einsatz einer zentralisierten Plattform bei Projekten in solchen Märkten gut funktioniert, wo man sonst nicht wettbewerbsfähig ist oder nicht genügend Muttersprachler im eigenen Call-Center hat. Sowohl aus einer wirtschaftlichen und Qualitätsperspektive als auch unter Kontrollgesichtspunkten ist jedoch ein zentralisierter Ansatz, bei dem alle Interviews von einem zentralen Einsatzort aus geführt werden, immer vorzuziehen.
GDCC >>
Frauke Quente,
Feldleiterin, Forschungsgruppe g/d/p
Durch ein virtuelles Call-Center mit Home-Interviewern kann die Forschungsgruppe g/d/p jederzeit kurzfristig notwendige Ressourcen aufstocken. Die Kommunikation und Auftragsvergabe erfolgt über eine eigens entwickelte Internetplattform. Qualitätssichernde Maßnahmen werden im gleichen Umfang durchgeführt wie im CATI-Studio mit 170 Mulitmedia-Plätzen. Permanentes Mithören ist ebenso möglich wie die Durchführung von Feedback-Gesprächen.
Forschungsgruppe g/d/p >>
Renate Niehoff,
Managing Director, GfK AG -Ad Hoc Services
Die wesentliche Anforderung an die Marktforschung ist es, unserer Zielgruppe, nämlich den Befragten, zu vermitteln, was Marktforschung für die Volkswirtschaft leisten kann. Dies ist die Voraussetzung, um auch weiterhin qualitative hochwertige Feldarbeit auf Basis vertretbarer Ausschöpfungsquoten zu realisieren. Die Kundenwünsche werden stetig komplexer. Die technischen Möglichkeiten, die für die Datenerhebung zum Einsatz gelangen können, umfangreicher. Es gilt, die Synthese zwischen Qualität und Technik für die optimale Problemlösung der Kunden täglich zu erarbeiten.
GfK >>
Uwe Lorenz,
Managing Director Zentral- und Osteuropa, GMI
Technisch entwickelt sich die Datenerhebung bei Online-Umfragen rasant weiter. Man kann die Methoden verfeinern und die Qualität der Panels verbessern. Mit modernen Software-Lösungen lassen sich Qualitätstests einbauen und komfortable Multi-Media-Darstellungen schnell und kostengünstig realisieren. GMI Interactive setzt auf flash-basierte Erhebungen, in denen die Teilnehmer die Fragen in realistisch und ansprechend aufbereitetem Rahmen beantworten und die Produkte detailliert betrachten können.
GMI >>
Marcus Körner,
Geschäftsführer, IWD Marktforschung
Wir führten die Blackberry-Technologie für internationale Face-to-Face-Einsätze ein. Durch den zeitgleichen Datentransfer während der Befragung und weitere Instrumente zur Ortsbestimmung sind wir in der Lage, jedes Interview in Echtzeit zu plausibilisieren. Wir arbeiten mit einer CATI-Software, die in jedem Land der Welt projektbezogen betrieben werden kann. So führt zwar ein Partner in China das Interview durch, jedoch wird dies von uns zeitparallel überwacht und kontrolliert.
IWD >>
Sascha Suer,
Inhaber, JaSu Marktforschung und Datenservice
Bei der Feldarbeit fällt auf, dass Länge und Komplexität eines Fragebogens direkten oder indirekten Einfluss auf die Ergebnisse haben können. Weniger ist hier häufig mehr, um auf Seiten der Interviewten die Aufnahmefähigkeit nicht zu sehr auf die Probe zu stellen und das Verständnis der Fragen zu gewährleisten. Aus Sicht der Feldinstitute ist eine frühzeitige gemeinsame Abstimmung wünschenswert. Empfehlenswert sind zudem Testinterviews, um bereits im Vorfeld Fehler im Fragebogen zu eliminieren.
JaSu Marktforschung >>
Tom Abele,
Managing Director, Leyhausen International Call-Center
Aus der Globalisierung sowie der Konzentration der Institute resultiert eine weitere Zunahme multinationaler Studien. Um den Anforderungen aus Studienumfang und zeitlicher Umsetzung gerecht zu werden, werden internationale Studien zunehmend dezentral in den Ländern selbst durchzuführen sein. Die Präsenz des Feldinstitutes vor Ort sichert einen einheitlichen Qualitätsstandard sowie die Beachtung länderspezifischer Besonderheiten. Dem Kostendruck gerecht zu werden, bedeutet zentrales Feldmanagement nach dem Prinzip „one face to the customer". Dies reduziert den Koordinations- und Steuerungsaufwand beim Auftraggeber. Der Erhebungsmethode CATI kommen hierbei Entwicklungen im Bereich der webbasierten Lösungen zu gute.
Leyhausen Gruppe >>
Petra Scheibe,
Geschäftsführerin, M&K Marktforschung und Kommunikation
Erfolgreich im Wettbewerb sind wir als ostdeutsches Unternehmen mit Studios in Berlin, Dresden, Leipzig und Rostock vor allem durch Qualität in allen Bereichen. Wir sind seit 2003 ISO- 9001-zertifiziert. Höchste Qualität streben wir in der Auftragsrealisierung für unsere Kunden an. Dies setzt ein hohes Niveau bei der Auswahl und der Aus- sowie Weiterbildung der Mitarbeiter von M & K, der technischen Ausstattung und dem Studio-Ambiente voraus.
M&K >>
Ullrich Grünzel,
Leiter CATI-Studio, Market Phone
CATI-Befragungen werden vor allem wegen Ihrer Vorteile hinsichtlich Repräsentativität und Qualitätssicherung weiterhin stark nachgefragt. Eine vollständige Ablösung zu Gunsten online-basierter Forschung ist nicht in Sicht. Beide Methoden haben je nach Untersuchungsziel und Zielgruppe ihre methodischen Vor- und Nachteile. Mitunter lassen sich beide Methoden sinnvoll ergänzen. So nutzen wir bei vielen Studien bereits das Web Assisted Telephone Interviewing, bei dem die Vorteile von CATI- und Online-Befragungen intelligent miteinander verbunden werden.
MARKET phone >>
Nina Büchting,
Inhaberin, MarktResearch
Markt Research verwendet viel Zeit auf die Schulung der Mitarbeiter. Diese Qualitätssicherung ist uns ein wichtiges Anliegen. Leider bekommen wir von vielen unserer Kunden nach einer erfolgreich durchgeführten Studie nur selten ein Feedback. „Wenn Sie nichts von uns hören, können Sie davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist", ist eine der Aussagen, mit der unsere Arbeit bewertet wird. Das und die Tatsache, dass wir langjährige Stammkunden haben und auch Erstkunden, die uns treu bleiben, ist unsere Bestätigung. Wir vermissen jedoch oftmals ein inhaltliches, konstruktives Feedback. Denn eines ist unsere oberste Priorität: stetige Verbesserung.
MARKT RESEARCH >>
Christoph Irmer,
Managing Partner, ODC Services
In der Online-Feldarbeit ist in letzter Zeit ein starker Preiskampf und damit verbunden leider auch ein teilweise erheblicher Qualitätsrückgang zu verfolgen. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir weiterhin unsere gewohnt hohe Qualität in den Online-Access-Panels halten und sogar ausbauen können und dabei im Wettbewerb bestehen können. Hier sehen wir die Herausforderungen darin, uns anstelle eines weiteren „Me-Too"-Angebotes durch Innovationen und Neuentwicklungen, zum Beispiel neue Produkte, Spezialpanels, Qualitätsrichtlinien und Tools, vom Markt abzuheben und neue Standards zu setzen."
ODC Services >>
Falk Böhmer,
Geschäftsführer, OmniQuest
Als Felddienstleister sieht man sich mit dem immer häufiger auftretenden Problem „Tele-Marketing" täglich konfrontiert. Dass diese Kontakte oft unter dem Deckmantel marktforscherischer Anliegen stattfinden, erschwert die Feldarbeit umso mehr. Das Misstrauen in der Bevölkerung nimmt nicht zuletzt auch durch Falschdarstellungen in Tagesmedien zu, potenzielle Befragungspersonen reagieren zurückhaltend und vorsichtig. Zielsetzung kann es nur sein, durch unsere täglich mehr als 1500 Interviews in den unterschiedlichsten Zielgruppen ein Bewusstsein für die Seriosität und Wichtigkeit der Markt- und Meinungsforschung und dadurch gleichzeitig eine Abgrenzung zu reinen Verkaufsgesprächen zu schaffen.
OmniQuest >>
Oliver Weyergraf,
Geschäftsführer, Panelbiz
Online-Forschung rückt immer weiter in den Vordergrund und damit auch der Qualitätsgedanke von Onlinestichproben. Panelbiz wird diesem Gedanken durch breite Rekrutierungskanäle der Verlagsgruppe Holtzbrinck, eine hohe Response-Rate und intelligenten Incentive-Programmen gerecht. Der Trend geht im Moment zu Sub-Panels und Zielgruppen aus speziellen Bereichen wie IT, B2B, Automotive, Healthcare, Gamers, welche mit Consumer-Panels nicht mehr abgedeckt werden können. Panelbiz rekrutiert gezielt in den genannten Bereichen um auch geringe Inzidenzen repräsentativ abbilden zu können.
panelbiz >>
Jörn Paraat-Zierrath,
Freier Berater
Feldarbeit wird häufig unter Kostenaspekten vergeben. Dabei zeigt sich erst bei der Durchführung, wie eine Frage wirklich funktioniert. Testläufe sind daher sehr wichtig. Die Qualitätssicherung bei CATI sollte der Auftraggeber vor Ort prüfen: Briefing, Interviewer, Monitoring, Software, Bezahlung, und vieles mehr.
joern@paraat-zierrath.de
Oliver Hauck,
Feldleiter, Phone Research
Transparentes Qualitätsmanagement ist ein unerlässliches Instrument in den Prozessen eines Feldinstituts. Dazu gehören eine optimale Interviewerbetreuung durch einen überdurchschnittlichen Supervisoreneinsatz sowie eine intern entwickelte Schulungsmethodik, die eine fortlaufende Entwicklung des Interviewers sicherstellt. Mobile Monitoringeinheiten ergänzen die stationären Kontrollmöglichkeiten und sind ein unerlässliches Hilfsmittel, die Transparenz in einem Institut mit 160 Cati-Stationen zu gewährleisten.
PhoneResearch >>
Jordis Fink,
Promio.net
Die Online-Marktforschung bietet in Bezug auf die Feldarbeit viele Vorteile gegenüber traditionellen Erhebungsmethoden. Oft ist eine Online-Erhebung insgesamt deutlich schneller und kosteneffizienter zu realisieren. Interviewer-Effekte entfallen, die Probanden antworten offener und detaillierter. Auch schwer erreichbare Zielgruppen lassen sich zeit- und kosteneffizient befragen, bestimmte Zielgruppen (etwa B2B) erreicht man sogar am besten online.
promio.net >>
Tobias Reislöhner,
Inhaber, Reislöhner Marktforschung
Neben der Erfüllung eines optimalen Qualitätsmanagements, dessen Anforderungen jeder Feldleiter ebenso gut kennt wie die Zehn Gebote, muss der Feldverantwortliche vor allem auch mal den Mut haben, „Nein" zu sagen - und zwar dann, wenn die Wünsche des Kunden ganz offensichtlich nicht oder nur sehr unzureichend erfüllbar sind. Das bezieht sich auf die Stichprobe, die Feldzeit oder auf ein Honorar, das eine ordentliche Durchführung der Feldarbeit beziehungsweise eine ordentliche, leistungsgerechte Bezahlung der Feldmitarbeiter nicht mehr erlaubt.
Jedes Feldmanagement kann ein Lied davon singen: Nicht selten wird von ihm erwartet, „unerwartete" Projektdefizite auszugleichen. Der Fragebogen ist umfangreicher geworden, die Abstimmung mit dem Marketing verzögert - dafür werden die Anforderungen an die Stichprobe um zusätzliche Quotenvorgaben erweitert! Über den Preis kann „jetzt" aber nicht mehr verhandelt werden - ein termingerechter Feldabschluss ist selbstverständlich!
Fazit: Der Feldmanager sollte als das bewertet werden, was er ist: Ein gleichberechtigter Partner im Studienablauf, dessen professionelle Kenntnisse und deren Umsetzung in hohem Maße dazu beitragen, zuverlässige Marktforschungsergebnisse zu erhalten!
Reislöhner Marktforschung >>
Marc Smaluhn,
Managing Director Central Europe, Research Now
Trotz eindeutiger Markttrends und beschleunigten Wachstums der Online-Felddienstleistung erstaunt die Vehemenz, mit der einige Institute beziehungsweise deren Kunden sich der Online-Methodik entgegenstellen. Research Now tritt für einen sachlichen Dialog der „Onliner" und der „Klassiker" ein. Jede Methode für sich hat Ihre Eigenheiten: Nicht jeder Mensch verfügt über einen Festnetz-Telefonanschluss, öffnet bereitwillig dem Interviewer die Tür, surft im Internet oder ist generell bereit, Auskunft zu erteilen. Die internationale Erfahrung zeigt, dass eine an Fakten ausgerichtete Methodenwahl den Schlüssel zum Erfolg darstellt.
Research Now >>
Dr. Otto Hellwig,
Vorstand, Respondi
Als Online-Felddienstleister gehen wir bei der Respondi AG ständig neue Wege, gerade weil einer Vielzahl von Nachfragern der sichere Umgang mit panelbasierten Onlinebefragungen fehlt. Unser Angebot an diese Kunden paart Qualität mit Transparenz. Denn neben dem täglichen Einsatz und Ausbau aufwändiger Scoring- und Kontrollverfahren innerhalb unseres internationalen Online-Panels, geht es um die Vermittlung dieser Standards. Zur Sicherung unserer Qualität arbeiten wir zudem parallel mit telefonischer Rekrutierung. Diese Stichproben dienen als Währung unserer Online-Samples.
respondi >>
Stephan Schmid,
Geschäftsführer, Schmiedl Marktforschung
Die Ansprüche von Auftraggebern und Felddienstleistern sind weitgehend deckungsgleich. Probleme in der Feldabwicklung entstehen primär durch mangelhafte Briefings, Termin- und Budgetdruck, fehlende Kooperation sowie durch einen ungenügenden Erfahrungshorizont. Wir versuchen diese Störfaktoren auszuschalten durch eine hohe Servicebereitschaft, transparente Kalkulation sowie eine standardisierte Projektkommunikation und - dokumentation - und nicht zuletzt langjährige Marktforschungskompetenz. Zielsetzung dieser Maßnahmen ist eine Kooperation im Sinne einer partnerschaftlichen Wertschätzung, eines interaktiven Informationsaustauschs und eines gleichrangigen Miteinanders zwischen Institut und Felddienstleister.
Schmiedl Marktforschung >>
Laurent Cyrol,
Studioleiter, Studio-Test-Service
In unseren Studios München und Hannover setzen wir auf webgestützte Studiointerviews. Über einen Zentralserver laufen dort alle Interviews auf und können zeitnah für Info- und Qualitätssteuerung eingesehen werden. Die Kombination klassischer Studiotests mit dem Web bietet somit entscheidende Vorteile für ein aktives Informationsverhalten und die Integration komplexer Testdesigns - davon profitieren unsere Auftraggeber.
www.studio-test-service.de
Bodo Griehl,
Projektleiter, Webfrager
Neben der Rekrutierung der Panelmitglieder misst sich die Qualität eines Online-Access-Panels, genau wie in der klassischen Marktforschung, an dessen Pflege und Ausschöpfungsquote. Zur Pflege des Webfrager Online-Panels gehören darum sowohl die Aktualität der Stammdaten unserer Panelmitglieder als auch deren Zufriedenheit. Ausschöpfungsquoten von bis zu 70 Prozent bestätigen uns die hohe Zufriedenheit unserer Mitglieder. Daneben sollte auch die Incentivierung fair und angemessen sein. Auszahlungsgrenzen sollten so gering wie möglich sein, monetäre Incentives sind am direktesten.
Webfrager >>
Lars Wiese,
Inhaber, Wiese + Team Feldservice
Die Herausforderung für die nächsten Jahre in der Feldarbeit wird die stärkere Verknüpfung zwischen Endkunde, Institut und Feldorganisation sein. In einem sich immer schneller verändernden Markt können Feldorganisationen in Zukunft nur durch eine stärkere und frühere Einbindung in die Projekte den hohen Kundenanforderungen an Qualität und Termindruck gerecht werden. Nur so wird eine ordentliche und solide Datenerhebung möglich.
Huber + Wiese >>
Wiese + Team wurde stillgelegt und neugegründet als Huber + Wiese (Anm. d. Red.).
Fachartikel
Ausgabe 3/2007, Seite 26
Artikelnummer: 07-03-26-1
Feldorganisationen von A bis Z
Von Ausbildung bis Zuverlässigkeit reichen die Stichworte zu Feldarbeit
Heiße Diskussionen werden gerne über die Methode der Wahl geführt, und dann natürlich wieder über die Darstellung der Ergebnisse und die Implikationen, die sich daraus ableiten. Doch dazwischen liegt - die Feldarbeit. Und hier entscheidet sich, ob das Untersuchungsprogramm wie gedacht abläuft und die Befragten repräsentativ ausgewählt sind. Hand aufs Herz, wann waren Sie zum letzten Mal draußen „im Feld"?
Research & Results wollte wissen, was die Feld-Welt derzeit bewegt. Die Wortmeldungen waren zahlreich. Lesen Sie nachfolgend, was die Felddienstleister, die auf unseren Rundruf geantwortet haben, dazu zu sagen haben...
Research & Results wollte wissen, was die Feld-Welt derzeit bewegt. Die Wortmeldungen waren zahlreich. Lesen Sie nachfolgend, was die Felddienstleister, die auf unseren Rundruf geantwortet haben, dazu zu sagen haben...
