Internet ist der Schlüssel
Diese Nachteile von telefonischen Interviews können durch die Methode des interaktiven CATI beseitigt werden. Der Schlüssel dazu liegt im Internet. Über dieses Medium gelingt es, nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen und sogar die Maus des Befragten zu erreichen.
Beim „Interactive CATI" wird der PC-Bildschirm des Befragten über einen einfachen Link via Internet an das CATI-Interview gekoppelt. Der Befragte hört die Frage, die der Interviewer ihm am Telefon stellt. Parallel dazu kann er die Fragen selbst oder den Befragungsgegenstand auf dem Bildschirm seines PC sehen. Durch Auswahl- und Aktionsmöglichkeiten am Bildschirm wird nicht nur die Qualität der Antworten erheblich verbessert, sondern es entsteht ein interaktiver Prozess mit dem Interviewer. Beispiele für den Einsatz von Interactive CATI sind
- Anzeigentests
- Conjoint Measurements
- Mouse Trackings
- Produktanimationen
- Vorführung von Produktanwendungen
- Regaltests
- Zeigen von technischen Darstellungen
- TV-Spots und Animatics
Interactive CATI bedeutet nicht, dass der Befragte einen in das Web gestellten Fragebogen beantwortet und der Interviewer überflüssig wird. Der Interviewer behält immer die Kontrolle über das, was der Befragte sieht und tut. Das Sehen, das aktive Auswählen von Antwortmöglichkeiten ergänzt und verbessert das Interview, macht es in vielen Fällen sogar erst möglich.
Der Reiz für die Marktforschung liegt beim Interactive CATI in der Kombination der Vorteile von Telefoninterviews mit den Möglichkeiten von Visualisierungen via Internet. Basis für das interaktive CATI von IfaD, „CATI view&act", ist das webbasierte CIScati, ein umfassendes, integriertes CATI-System mit Sample-Management, Quotensteuerung, Monitoring und Telefonintegration.
